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Nebel Bärenhöhle

Die Nebel- und die Bärenhöhle auf der schwäbischen Alb

Nur 70 Km von Stuttgart und ungefähr 20 Km vom schwäbischen Städtchen Reutlingen entfernt liegen eine der schönsten und bewunderten Höhlen der Schwäbischen Alb, die Bären- und die Nebelhöhle. Sie zu besuchen ist fast Pflicht für jeden der die Schwäbische Alb, sei es, dass man sie durchwandert, sei es dass man sie durchfährt, besucht und somit erlebt.

Nebelhöhle.

Die prachtvolle Nebelhöhle in 25 Meter Tiefe gelegen und über 141 Treppenstufen erreichbar, bietet ein faszinierendes Naturschauspiel der Unterwelt mit einer atemberaubende Kulisse von Stalagmiten und Stalagtiten auf einer Gesamtlänge von 450. Mächtige Säulen und fantastische Figuren, die vor über 150 Millionen Jahren entstanden sind, bieten einen wildromantischen Charakter der Schwäbischen Alb.

Die Nebelhöhle ist eine sehr große Tropfsteinhöhle und den ersten schriftlichen Hinweis auf diese Höhle fand man bereits im Jahre 1486/87. Erst 1517 wurde auf der Genkinger Markung der erste Teil der Nebelhöhle entdeckt, während die Entdeckung des zweiten, größeren Teils der Höhle im Jahr 1920 geschah. Das Interesse und der Besuch von Weltadel und Forschern machten die Höhle berühmt und verursachten in der Folge eine Zunahme des Besucherverkehrs.

Moderne Beleuchtung macht die geologische Besonderheit der Verkarstung mühelos begehbar. Bizarre Tropfsteingebilde und geheimnisvolle Räume machen dieses besondere Naturwunder zum unvergesslichen Erlebnis.

Bärenhöhle.

Der unterirdischen Wasserführung verdankt man den überaus reichen Tropfsteinschmuck der 20 Meter unter der Erdoberfläche liegenden Naturwunder, der Bärenhöhle.

Bereits schon vor 20.000 Jahren war diese Bärenhöhle mit Leben besetzt. Knochenfunde zeugen davon, dass Nashörner, Höhlenlöwen und natürlich Bären in der Tropfsteingrotte lebten und vor etwa 8.000 Jahren war die Bärenhöhle sogar die Heimat von Höhlenmenschen.

Erst vor 50 Jahren wurde diese Höhle, die mit der seit 1834 bekannten Karlshöhle verbunden ist, entdeckt und für Besucher geöffnet.

Der Besuch durch die 292 Meter lange Höhle ist besonders abwechslungsreich, denn jeder der sieben Hallen überrascht durch eine andere Deckenbildung. Hier erschließt sich den Besuchern eine vielfältige Ur- und Unterwelt.

Die ältesten Funde in dieser Höhle sind die über 2 Millionen Jahre alten Säugetierreste. Das in der Höhle gefundene und dort ausgestellte Bärenskelett, welches dieser Höhle ihren Namen gab, stammt aus der Eiszeit vor über 50.000 Jahren.

Nach dem lehrreichen Ausflug in diese unterirdische Urwelt erfährt man in den Gasthäusern bei den Höhlen eine richtige Entspannung.

Informationen:

Tourist-Info, Hauptstraße 2, 72820 Sonnenbühl, Telefon 07128-92518, Telefax 07128-92550, Email: info@sonnenbuehl.de, Internet: www.sonnenbuehl.de

Text: Waldemar Herzog

Foto: Waldemar Herzog

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