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Meldung vom 20.11.2009

Tierschützer trauerten um 500 Millionen Tiere

Ludwigsburg, 20. November 2009 – Schockierende Szene in der Ludwigsburger Innenstadt: Eine junge Frau lag am Freitagvormittag vor dem Marstallcenter in einem Sarg, bekleidet mit einem weißen Totenhemdchen und einer Kuh-Maske. Die Szenerie wurde mit Grablichtern, Trauertafeln, Blumen, Kranz und Trauermusik abgerundet. Mit der Aktion der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. wollten die Tierschützer ihre Fassungslosigkeit über das Leid der 500 Millionen Tiere ausdrücken, die im Jahr 2009 allein in Deutschland für Nahrungszwecke getötet wurden. Die meisten von ihnen waren noch Kinder – junge Ferkel, Kälber und Küken. Neben dem Sarg ratterte auf einem Bildschirm ein Ticker, der im raschen Tempo die Tiere zählte, die weltweit in genau diesem Augenblick getötet werden. Passanten wurden zu einer veganen Ernährung motiviert und erhielten kostenlose „Veggie Starter-Kits“.

„Viele Menschen versuchen, einzelnen Hunden und Katzen ein gutes und freundliches Zuhause zu schenken. Gleichzeitig werden Generationen von Kühen, Schweinen und Hühnern ohne Mitgefühl zu einem qualvollen Dasein in Gefangenschaft und zu einem grausamen Tod verurteilt“, so Kampagnenleiter Lars Hollerbach betroffen. Weitere Informationen, Rezepte und vieles mehr gibt es auf www.goveggie.de.

Meldung vom 4.11.2009

PETA macht der Stadt ein verführerisches Angebot

Gerlingen, 4. November 2009 – Der Polizei Stuttgart geht nach Medienberichten das Geld aus. Besonders kostenintensiv seien die Dienstfahrzeuge. Um trotzdem Ordnung und Sicherheit für Menschen und Tiere sicherzustellen, bietet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. der Stuttgarter Polizei nun Hilfe zur Deckung der Kosten an. Als Gegenleistung soll zukünftig ein sexy PETA-Motiv die Polizei-Autos schmücken: „Voller Körpereinsatz für die Tiere – Go Vegan!“ lautet der Slogan. Dazu lacht eine junge Veganerin im Bikini, der nur aus Weißkohlblättern besteht, passend zur Filder-Region.

„Unsere Anzeige würde die finanzielle Situation der Polizei verbessern und gleichzeitig der Öffentlichkeit einen Dienst erweisen. Die Bevölkerung Stuttgarts kann nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch die Umwelt schützen und Tierleben retten, indem sie sich vegan ernährt“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e. V. Der weitaus größte Teil aller klimaschädlichen Emissionen weltweit wird von der Intensivtierhaltung verursacht. Die Polizei als Freund und Helfer bekäme durch diese attraktiv gestalteten Fahrzeuge einen zusätzlichen positiven Imageschub. PETA freut sich schon auf die heißen Flitzer in Stuttgart!

Meldung vom 27.10.2009

Neues Elefantengehege ist laut PETA reine Geldverschwendung

Stuttgart, 27. Oktober 2009 – In der Diskussion um den Neubau des Elefantengeheges der Wilhelma meldet sich nun auch die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. mit Sitz in Gerlingen zu Wort. Da Elefanten ihr angeborenes Wanderverhalten in Gefangenschaft nie ausleben können und aufgrund dieser Bewegungsarmut häufig Verhaltensstörungen entwickeln, sei jegliche Elefantenhaltung im Zoo Tierquälerei, so PETA. Daran würde auch die geplante Vergrößerung des Stuttgarter Elefantengeheges nichts ändern. Zur Bestätigung der Vorwürfe veröffentlicht die Tierrechtsorganisation heute auf ihrer Homepage Videoaufnahmen von verhaltensgestörten Wilhelma-Elefanten. PETA fordert einen sofortigen Elefanten-Zuchtstopp. Der geplante Umbau sei laut der Tierrechtsorganisation nur dann sinnvoll, wenn die Wilhelma das neue Gehege der Stadt zur Verfügung stellt, um dort beschlagnahmte Elefanten aus Zirkussen aufzunehmen.

„Die 20 bis 30 Millionen Euro für den Neubau des Elefantenhauses kann sich die Stadt sparen“, meint Zooexperte Frank Albrecht von PETA. Die Elefantendamen Vilja, Zella, Pama und Molly würden auch in einem größeren Gehege nicht artgerecht gehalten werden können, denn in Freiheit beträgt der Wohnraum der Dickhäuter bis zu 3.700.000.000 m2. Elefanten in Zoos sterben im Durchschnitt 50 Jahre früher als ihre Artgenossen in Freiheit. Zudem gehe man auch in der Wilhelma respektlos mit den Dickhäutern um. PETA fordert von Zoodirektor Dieter Jauch ein Ende der Tierquälerei und ein Auslaufen der Elefantenhaltung in der Wilhelma.

http://www.petatv.de/video/Stereotypien-von-Elefanten-im-Stuttgarter-Zoo-Wilhelma/a3c0b34b3ad48070f8f035bb0a1d6ddc